Archiv der Kategorie: Concertina

Auch mit Concertina-Workshop: Fürstenecker Akkordeonale

balg-concertina-lachenal-angloWenn auch das Akkordeon dominiert, lohnt es sich für Concertina-Spieler doch, einen Blick auf das Programm der Akkordeonale zu werfen. Vorgesehen ist nämlich auch ein Concertina-Workshop unter der Leitung von John Spiers.

„English style anglo-concertina G/C tuning (John Spiers)“ lautet der Programmpunkt, über den wir auf der Homepage des Veranstalters u. a. lesen:

The English style of playing the anglo-concertina is traditionally very different from the way the instrument is used in Irish folk music. The main difference is that in English style playing, the majority of the melody line is played on the right hand side with occasional support from the left hand. Traditional anglo playing in England is very much based on the recordings of a small number of old players. We will look first at the styles of two of these players: Scan Tester from Sussex was one of the finest players in the step-dancing tradition and William Kimber from Headington (Oxford) is one of the most prominent figures in the English folk revival.

Die Akkordeonale-Workshops finden in der Zeit vom 30. 11. – 2. 12. 2012 auf der Burg Fürsteneck statt.

Wer sich näher informieren möchte, wird hier finden, was er sucht.

Mit Concertina-Workshop: Irischer Herbst Elmstein 2012

Nachdem das Sommercamp 2012 von George Carruthers Irish Music School in Elmstein (Pfalz) ein großer Erfolg war, wird in diesem Jahr zusätzlich ein Herbsttermin im November angeboten: Freitag, 23. November 2012 – Sonntag, 25. November 2012.

Unter anderem stehen diverse Workshops auf dem Programm, für deren Leitung angesehene Folk-Musiker gewonnen werden konnten. Auch ein Concertina-Workshop für Anglo-Concertina-Spieler aller Spielstärken ist vorgesehen. Die Leitung wird Claus Kessler übernehmen.

Interssiert? Nähere Infos auf www.irishmusicschool.de.

Griffbrett Maccann Duet Concertina

Duet Concertina ist nicht gleich Duet Concertina. Es gibt verschiedene Systeme mit unterschiedlicher Knopfzahl und Anordnung der Knöpfe (Maccann, Crane, Hayden). Die vermutlich meistgespielte Duet Concertina dürfte die von John Hill Maccann sein, der „sein“ Instrument auf der Basis einer frühen Duet Concertina von Wheatstone entwickelt und patentiert hat.

Wir zeigen hier das Griffbrett für eine 46knöpfige Maccann Duet Concertina. Es gibt auch Maccann’s mit 61 Buttons.

Die Duet Concertina ist chromatisch. Auf Druck und Zug produziert sie denselben Ton. Sie eignet sich zum Spielen praktisch aller musikalischen Stile – wenn man sich einmal an die Anordnung der Knöpfe gewöhnt hat.

In der letzten Zeit scheinen sich Duet Concertinas wachsender Beliebtheit zu erfreuen. Auf Ebay.com (gelegentlich auch auf Ebay.de) werden immer wieder offensichtlich gut erhaltene bzw. restaurierte und sofort spielbare Instrumente angeboten

Concertina-Hersteller: Campbell ’s in Glasgow

Über den Concertina-Hersteller Campbell aus Glasgow in Schottland habe ich kaum Informationen vorliegen.

Auf dem Label in dieser English Concertina lesen wir: Campbell’s Improved Concertina, 103 Troncate, Glasgow.

„Improve“ heißt auf deutsch verbessern, veredeln, Fortschritte machen.

Auf www.concertina.com gibt es eine Preisliste von Campbell’s aus 1890. Da staunt man nicht schlecht über das beachtliche Concertina-Angebot von English Concertina und Anglo Concertina-Modellen. Ich bin mir aber nicht völlig sicher, ob es sich dabei immer um Concertinas aus eigener Produktion handelt. Möglicherweise hat man bei Campbell’s auch die Produkte  anderer Firmen  mit vertrieben, zumal die vollständige Preisliste zeigt, dass es bei dem in Glasgow ansässigen Unternehmen  damals neben Concertinas auch viele andere Instrumente  zu kaufen gab.

Hier 2 Seiten aus der erwähnten Preisliste. Die vollständige Liste kann unter www.concertina.com heruntergeladen werden.

Griffbrett English Concertina

Nach dem Griffbrett für die Anglo Concertina folgt heute die Grifftabelle für die 48knöpfige English Treble Concertina.

Anders als bei der Anglo oder der Duet Concertina liegen bei der English Concertina die tiefen Töne nicht auf der linken und die hohen Töne auf der rechten Seite, sondern es gibt einen ständigen Wechsel von links nach rechts. Also C = links; D = rechts; E= links; F = rechts usw.

Die English Concertina ist voll chromatisch. Auf Druck und Zug produziert sie den gleichen Ton.

Auch für Concertina: 60. Hummelkurs in Naurod

18. – 20. November 2011 in Naurod bei Wiesbaden

Hummelkurs? Was ist denn das? Auf www.hummelkurse.de finden wir die Aufklärung:

1978 gründete sich in Frankfurt am Main das Drehleierensemble »Die Hummel«. Mitglieder der »Hummel« verfassten 1980 eine Drehleierschule, die seitdem zum Standardwerk für den Einstieg in das Drehleierspiel geworden ist.
Heute steht die Hummel für eine renommierte Kursarbeit mit dem Schwerpunkt Drehleier. Das Angebot wurde um Kurse für Diatonisches Akkordeon sowie Dudelsack erweitert. Die Kursleiter und Kursleiterinnen kommen aus dem ganzen Bundesgebiet und sind in verschiedenen Gruppen aktiv.
Im Jahre 2004 hat sich die Hummel dem Bordun e.V angeschlossen.
Seit 1980 finden Hummelkurse zweimal jährlich statt.

So, jetzt wissen wir, was es mit „Hummelkursen“ auf sich hat. Und wenn es auch oben in der Beschreibung nicht ausdrücklich gesagt wird:  die Concertina findet vielfach auch Berücksichtigung.

Unter den für November vorgesehenen Werkstätten gibt es eine für Concertina-Einsteiger/innen mit Martin Döring und einen Spielkurs für Concertinas mit Jochen Riemer.

Auf der Homepage von Oliver Stoffregen’s Fachgeschäft Diatonie kann man sich einen Überblick über das gesamte November-Angebot machen.

Auskunft/Anmeldung bei Heinz und Gabi Schneider-Jung, Altegasse 62, 55218 Ingelheim, Tel: 06132 / 798012
http://www.hummelkurse.de